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Geschichte

Die Geschichte der Hirsch – Apotheke Frankenthal am Wormser Tor

Die Hirsch – Apotheke ist die drittälteste Apotheke in Frankenthal.
Sie wurde Ende des 19.Jahrhunderts von Apotheker Ruhm gegründet.

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Mein Großvater Hans-Baptist Roth (geb.1889), erhielt im Jahr 1914 seine Approbation zum Apotheker. Im selben Jahr wurde er in den Krieg eingezogen und kämpfte an der Ostfront, bis er 1916 schwer verwundet in die Heimat zurückkam. Von 1916 – 1936 arbeitete er in Ludwigshafen als angestellter Apotheker. Aufgrund seines Wunsches, Inhaber einer eigenen Apotheke zu sein, bewarb er sich um eine Konzession zur Übernahme einer Apotheke. Zu dieser Zeit war nämlich die Anzahl der niedergelassenen Apotheken an die Einwohnerzahl des Einzugsgebietes gebunden. Im Jahr 1936 übernahm mein Großvater die Hirsch–Apotheke Frankenthal, die bis heute von der Familie weitergeführt wird.

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Von links: Hans-Baptist Roth, Hans-Dieter Roth, Emmy Roth

Am 23.09.1943 (genau am 16.Geburtstag meines Vaters) wurde die Apotheke durch einen Bombenangriff der Alliierten vollkommen zerstört. 10 Jahre lang wurde der Apothekenbetrieb in einem Haus gegenüber des ursprünglichen Gebäudes weiterbetrieben (heute existiert das Haus dieser Notapotheke nicht mehr, dort ist in der Zwischenzeit eine schöne Parkanlage / Wormserstrasse entstanden).

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Links neben Wormser Tor ist die Notapotheke zusehen

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Verkehr lief noch durchs Wormser Tor

Leider erlebte mein Großvater die ersehnte Wiedereröffnung 1955 nicht mehr, denn er verstarb 1953. Zu dieser Zeit war mein Vater Hans-Dieter Roth allerdings noch im Studium und konnte somit nicht die Apotheke übernehmen. Deshalb musste die Apotheke bis zu seiner Approbation (im Jahr 1956) von einem Verwalter geleitet werden. Mein Vater hat die Apotheke von 1956 – 1993 als Eigentümer geleitet.

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Links der Verwalter .rechts an der Kasse Hans-Dieter Roth

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Danksagung zur Neueröffnung

Ich selbst hatte schon von Kindesbeinen an den Wunsch, in die Fußstapfen meines Vaters und auch Großvaters zu treten.

Zur Vorbereitung meines Abiturs (Englischkenntnisse sollten intensiviert werden) schickten mich meine Eltern nach Oxford. Dort lernte ich meine heutige Frau Sabine kennen, die aus dem selben Grund in Oxford weilte. Durch diesen glücklichen Umstand erwarben wir beide mehr als die gewünschten Englischkenntnisse, wir lernten intensiv pfälzisch und schwäbisch voneinander. Meine Frau, die auch aus einer Apothekerfamilie mit langjähriger Geschichte stammt, bekam nach ihrem Abitur einen Studienplatz in Tübingen und ich selbst in West-Berlin. Obwohl wir an unterschiedlichen Orten studiert haben, haben wir weiter 8 Jahre hart an unseren pfälzischen und schwäbischen Sprachkenntnissen gearbeitet, was zum Schluss mit einer Heiratsurkunde im Jahr 1984 belohnt wurde. In diesem Jahr habe ich nicht nur geheiratet, sondern bin auch als angestellter Apotheker in die Apotheke meines Vaters eingetreten.

Diese habe ich im Juli 1993 übernommen, da mein Vater in seinen wohlverdienten Ruhestand ging. Meine Frau kam in diesem Jahr als tatkräftige Unterstützung dazu, seither ist unsere Apotheke um eine Muttersprache (schwäbisch) reicher!

Wir bedanken uns bei allen, die uns in der ganzen Zeit des Bestehens der Apotheke so tatkräftig unterstützt haben! Zusammen sind wir Ihr Hirsch-Apotheken Team!

Schauen Sie sich auch die Geschichte der Adler-Apotheke-Ellwangen an, die einen Einblick in die Geschichte der Familie von Sabine Roth, geb. Krombholz, aufzeigt: https://www.adler-apotheke-ellwangen.de/apotheke/geschichte.htm

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 Sabine Roth (schwäbisch), Hans-Michael Roth (pfälzisch), Hans-Dieter Roth (auch pfälzisch)